Enthaarungscremes: Besser als Rasieren?
Tipps, Wirkung und Anwendung

Brachiale Methoden wie Waxing oder Lasern mag ja nicht jede/r. Deshalb greifen viele zu Enthaarungscremes. Die Salben und Pasten gelten als sanfte Methode der Haarentfernung. Erfahre hier alles über Enthaarungscremes: Wie sie wirken, wie Du sie anwenden solltest, und worauf Du achten mußt.

Wer heutzutage glatte und haarfreie Haut haben möchte, steht vor einer riesigen Auswahl an Möglichkeiten. Dabei ist der Rasierer bei Frauen inzwischen fast so selbstverständlich wie bei Männern. Doch lohnt sich der Wechsel vom Rasieren hin zum Enthaaren mit der Creme?

Wie es funktioniert

Zunächst funktionieren die Cremes natürlich ganz anders als der Schnitt mit der Klinge. Benötigt wird nur die Enthaarungscreme selbst und ein Spatel. Dieser muss aber meist nicht extra gekauft werden, er gehört zum Produktumfang. Und auch die Anwendung ist simpel. Man trägt an den gewünschten Stellen das Produkt auf und lässt es für ein paar Minuten einwirken. Nach der Einwirkzeit kann dann mit dem Spatel entfernt werden und, Hokuspokus, alles ist glatt und haarfrei.
Die Haarwurzel wird bei der Behandlung nicht geschädigt. Die Haut wäscht man nach der Anwendung einfach mit Wasser und Seife ab. Am besten nutzt man danach noch eine Bodylotion. Es gibt aber auch Enthaarungscremes, bei denen schon Öle oder andere Wirkstoffe enthalten sind. So trocknet die Haut nicht aus und bleibt geschmeidig.
Zu bekommen sind die Cremes in sämtlichen Super- und Drogeriemärkten; der Preisrahmen bewegt sich ungefähr im Bereich von einem Damenrasierer. Dafür reicht eine Tube auch für mehr als eine Anwendung.

Die Vorteile von Enthaarungscremes

Außer der Vermeidung von Schnittverletzungen hat die Creme noch weitere Vorteile. Anders als beim Rasieren wird das Haar nicht direkt über der Hautoberfläche abgeschnitten. Die Haare bilden also keine scharfe Kanten, sondern sie werden ein Stück darunter entfernt und wachsen daher runder und weicher wieder nach. Das kommt der Haut auch insgesamt zu Gute. Sie wird dadurch nicht so sehr aufgeraut wie durch Stoppeln vom Rasieren.
Zudem hält diese Methode auch etwas länger bis zur nächsten Anwendung. Viele Firmen versprechen glatte Beine bis zu einer Woche; doch das hängt vom Körper und Typ ab. Bei einigen Frauen werden die Haare schneller wieder zurück sein.

Sind Enthaarungscremes schädlich?

Viele fragen sich ja, wieviel Chemie in den Cremes steckt. Wenn die Haare „einfach so“ verschwinden, ist es dann nicht schädlich für die Haut? Und was ist mit Nebenwirkungen?
Nun, alle Produkte auf dem Markt sind ausgiebig getestet. Du darfst also davon ausgehen, dass sie gut verträglich sind. Dies gilt insbesondere bei den großen bekannten Marken.
Wer unter Akne leidet, sollte aber besser auf diese Methode der Haarentfernung verzichten, denn der alkalische pH-Wert der Salben wirkt sich nicht fördernd für ein solches Hautleiden aus.

Tipp: Teste vorher an einer unscheinbaren Stelle

Wenn Du noch keine Erfahrung mit Enthaarungscremes gemacht hast, dann ist es besser einen kleinen Test vorher zu machen. Hierfür trägst Du an einer unscheinbaren Stelle des Körpers die Salbe auf. Prüfe dann die Haut auf allergische Reaktionen oder Überreizungen.
Achte auch darauf, wo die Creme zum Einsatz kommt. Einige Körperstellen sind empfindlicher als beispielsweise die Hautoberfläche der Beine. Das gilt insbesondere für die Bikinizone. Es ist zwar möglich, auch dort die Haare mit einer Creme zu entfernen, aber die Paste darf nicht mit den Schleimhäuten des Intimbereichs in Kontakt kommen. Tipp: Es gibt speziell für diese Bereiche Haarentfernungscremes, diese sind dann milder in der Zusammensetzung.

Für jeden Hauttyp das passende Produkt

Hier ist die Anwenderin selbst gefragt. Denn es gibt für jeden Hauttypen eine geeignete Creme. Schließlich weißt Du selbst am besten, ob Deine Haut normal, fettig oder trocken ist.

Und es geht noch bequemer

Im Trend: Enthaarungscremes für die Dusche. Das macht die Enthaarung noch einfacher, da der Spatel wegfällt bei dieser Methode. Aufgetragen wird das Produkt genauso wie bei der üblichen Version, auch die Einwirkzeit beträgt wieder ein paar Minuten. Jedoch wird die Creme am Ende nicht abeschabt, sondern man geht einfach mit der Duschbrause über das Bein und wäscht die Paste runter.

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