Haarverlängerung: Manchmal muss es eben länger sein!

Ach ja, unsere Haare. Mal sind sie zu lang, mal zu dick, mal zu dünn, mal an den falschen Stellen – und manchmal auch zu kurz. Bei letzterem heißt das Zaubermittel Haarverlängerung. Hier die wichtigsten Antworten zur Verlängerung der Haare mit Kunsthaar bzw. Echthaarverlängerung.

Du träumst von einer langen XL-Mähne? Oder Du hast bereits lange Haare, aber sie wirken eher fusselig und dünn? Dann ist eine künstliche Verlängerung der Haare die perfekte Alternative, um die Haare auf dem Kopf künstlich zu verdichten und zu verlängern. Auch wenn wir uns hier auf HAARFEIND vornehmlich der Haarentfernung widmen, so können doch manchmal auch zu kurze oder zu dünne Haare zum ganz persönlichen „Feind“ werden. Meint: Sie müssen „weg“! Wie also funktioniert die Haarverlängerung, was gibt es dabei zu beachten?

Was sind Haarverlängerungen? Welche Methoden gibt es?

Eine Verlängerung der Haare bietet die Möglichkeit, die natürlichen Haare in kürzester Zeit künstlich zu verlängern und zu verdichten. Um den Effekt einer langen Traummähne zu erzielen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Das Prinzip aller Methoden ist jedoch die Gleiche: Fremdhaar wird im eigenen Haar befestigt, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Dabei spielen die verschiedensten Verbindungsstoffe eine Rolle.
Die „heiße“ Methode
Die „heiße“ Methode ist wohl die bekannteste Methode, wenn es um Extensions geht. Dabei wird mit künstlichem Keratin gearbeitet, dass erhitzt wird und so als Klebe-Substanz zwischen Echthaar und Kunsthaaren wirkt. Das neue Haar wird, unten dem Deckhaar, mit dem Echthaar verbunden. Die Verbindungsstelle wird auch Bonding genannt. Diese Methode ist vor allem deshalb so beliebt, weil sie in den meisten Fällen am langlebigsten ist, gut hält und natürlich aussieht. Nachteil ist allerdings, dass das Bürsten der Haare schwer fällt und man die Bondings durchaus spürt, wenn man zum Beispiel im Bett auf einem Kopfkissen liegt.
Die „kalte“ Methode
Wie der Name es schon sagt, kommt die „kalte“ Methode ganz ohne Hitze aus – dafür mit Klebestreifen. Die Tape Extensions werden ebenfalls unter dem Deckhaar, auf dem echten Haar angebracht und dort mithilfe des Klebestreifens festgeklebt. Dabei werden die Echthaare übereinander angebracht und ermöglichen so eine schnelle Verlängerung. Bei dieser Methode kann mit echtem und mit künstlichem Haar gearbeitet werden. Auch hier liegt der Vorteil der Methode in der langen Haltbarkeit. Die Haartressen sind zudem kaum spürbar, lediglich beim Bürsten muss auch hier aufgepasst werden.
Clip-In Extensions
Der Extensions Clip in Echthaar ist die wohl günstigste und einfachste Variante der Verlängerung der Haare. Bei dieser Methode ist man nicht dauerhaft an die Extensions gebunden, sondern kann seine Haarlänge täglich individuell gestalten. Hier sind die vorgefertigten Haarsträhnen mit kleinen Clips versehen, mit denen sie am Naturhaar angebracht werden. Damit die Haartressen besser halten macht es Sinn, die Haare mit etwas Trockenshampoo zu benetzen oder sie anzutoupieren. Keine Lust mehr auf Extensions? Du kannst sie ganz einfach wieder „rausgeklippen“!

Haarverlängerung kaufen: Für wen sind Haarverlängerungen geeignet und für wen nicht?

Generell sind Haarverlängerungen für jede Frau gedacht, die sich volles und langes Haar wünscht. Jedoch gibt es einige Dinge, die man vorher beachten sollte. Damit Extensions gut im Haar halten und gleichzeitig ganz natürlich aussehen, sollte eine gewisse Mindestlänge der Naturhaare erreicht sein. Mit einem raspelkurzen Buzz Cut sind zusätzliche Extensions zum Beispiel keine gute Idee, weil sie zu wenig Halt bieten. Wer abgesehen davon an Haarausfall leidet, sollte von Haarverlängerungen ebenfalls Abstand nehmen. Durch das Eigengewicht der Kunsthaare, die an den Naturhaaren angebracht werden, könnte der Haarausfall noch weiter gefördert werden.

Welchen Unterschied gibt es zwischen Tressen Echthaar und Kunsthaaren?

Wer sich für eine künstliche Verlängerung der Haare entscheidet, hat generell die Wahl zwischen Kunsthaaren und Echthaar Extensions. Beide Möglichkeiten haben ihre Vor- und Nachteile. Haartressen Echthaar wirken zum Beispiel häufig natürlicher, was nicht zuletzt daran liegt, das man mit ihnen alles machen kann, was mit dem natürlichen Haar auch geht. Damit ist vor allem das Styling gemeint. Egal, ob ihr zum Lockenstab oder Glätteisen greift – Echthaar macht alles mit. Du kann es auch mit den eigenen Haaren zusammen färben. Der Nachteil liegt im Preis. Echthaar ist, je nach Qualität, meist teurer als seine künstliche und synthetische Alternative. Kunsthaare sind meist günstiger, lässt sich aber vor allem dann empfehlen, wenn man auf Clip-Ons setzt, die man nach einigen Tagen wieder aus dem Haar nimmt. Dieses lässt sich nämlich nur schwer stylen. Wer mit einem Beauty-Tool, etwa einem Lockeneisen, arbeiten möchte, kann dies nur mit einer sehr geringen Temperatur tun. Die Haare können sonst anfangen zu schmelzen. Durch die geringe Hitze werden die Locken später im Haar allerdings nicht allzu lange halten. Generell lässt sich sagen: Ob Kunsthaare oder Echthaar ist häufig eine Frage des Geschmacks, des Stylings und dem Zweck, zu der die Extensions getragen werden sollen.

Haarverlängerungen als Modetrend: Was steckt dahinter?

Tatsächlich kann man die Nutzung von Extensions mittlerweile durchaus als Trend bezeichnen. Nicht nur weil immer mehr Frauen lange Haare als Symbol der Weiblichkeit empfinden, sondern auch, weil man wandelbar bleiben möchte und seinen Typ immer mal wieder neu definieren möchte. So erfüllen Extensions nicht nur den Traum der langen Wallemähne, sondern sorgen auch für eine ganz einfach Typverwandlung. Die Promis machen es vor und etablierten den Trend für andere.

Wie sieht die Pflege aus?

Egal, für welche Methode ihr euch entscheidet, einige Dinge sollte man bei der Pflege beachten. Warum? Weil sich die Beauty-Behandlung ja auch lohnen soll. Nur mit richtiger Pflege ist die lange Haltbarkeit der Extensions gesichert. Die größten Schwierigkeiten gibt es wohl bei der Haarwäsche und dem anschließenden Bürsten der Haare. Da empfiehlt sich ein grob zinkiger Kamm, mit dem man die Haare zunächst grob entwirrt. Anschließend mit einem Tangle Teezer oder einer Paddle Brush vorsichtig durchs Haar kämmen. Am besten von unten nach oben vorarbeiten und an den Klebestellen, Bondings, etc. ganz vorsichtig arbeiten. Auch wichtig: Öl- und alkoholhaltige Produkte meiden.

Share.

Hinterlasse ein Kommentar

Nicht fündig geworden?

Es muss nicht immer teuer sein!

Sollen wir Dir sofort 4 Hausmittel zur Haarentfernung kostenlos an Deine E-Mail Adresse senden? Das ist die schnellste und günstigste Alternative zu teuren Haarentfernungsgeräten. Greif zu - vielleicht hast Du innerhalb der nächsten Stunden schon die ersten Ergebnisse!

Deine Daten werden natürlich nicht an Dritte weitergegeben!