Nasenhaare, Warzenhaare, Spinnenbeine?
Die Top 5 der unbeliebtesten „Haar-Stellen“!

Ach ja die lieben Haare. Es gibt Stellen, da wollen wir sie, und es gibt Stellen, da wollen wir sie nicht. Und es gibt Stellen, da mögen wir sie ganz besonders nicht. Hier unsere augenzwinkernde Revue der „Top 5 der unbeliebtesten Haar-Stellen“ – vom Nasenhaar bis Warzenhaar!

Bist Du stark genug für unser kleines Kuriositätenkabinett der Ekelkeiten? Dann fangen wir von hinten an und arbeiten uns langsam an die Spitze vor.

Platz 5: Der behaarte Rücken

OK, es gab Zeiten, da war die behaarte Männerbrust schwer in Mode. Wir denken da an die 60er und 70er Jahre, mit mehr oder weniger talentierten Vertretern der Gattung „Schlagermusik“, die ihre Sangeskünste gern darboten mit weit aufgeknöpftem Hemd und Brusthaar-Toupet. Oder amerikanische Krimiserien mit halbseidenen Typen. Aber Haare am Rücken? Nein. Die waren noch nie salonfähig. Jedenfalls nicht wirklich. Wobei Frauen damit sowieso meist kein Problem haben.
Wie auch immer: Der Mann von heute gibt sich zivilisiert. Neandertaler-Look ist out, egal ob Brust oder Rücken. Da aber die meisten Herren der Schöpfung Haare am Rücken sooo schlimm auch wieder nicht finden, reicht es nur zu Platz 5 in unserem Ranking der unbeliebtesten „Haar-Stellen“.

Platz 4: Der Damenbart

Muss nicht viel dazu gesagt werden. Wenn Frau ihn hat, will sie ihn (fast immer) los werden. Methoden gibt es mehrere, vom Waxing oder Sugaring über das Rasieren bis hin zu Lasern oder Epilieren. Warum die eine ihn hat und die andere nicht – nun, so klar ist das immer noch nicht. Die Wahrheit dürfte irgendwo zwischen erblicher Veranlagung, Haut- und Haartyp, und hormoneller Disposition liegen.

Platz 3: Nasenhaare

Den dritten Platz in unserer „Top 5 der unbeliebtesten Haar-Stellen“ belegen die Nasenhaare. Genauer: Das was man sieht, wenn sie aus der Nase hervorlugen. Besonders bei Männer ab dem mittleren Alter geht das richtig los. Nein, das sieht nicht schön aus. Wenn Du Nasenhaare entfernen willst, dann hilft nur die kleine Schere oder spezielle Nasenhaartrimmer. Was Du auf gar keinen Fall machen solltest: Auszupfen. Das tut nicht nur weh, sondern kann auch unangenehme Komplikationen hervorrufen wie Entzündungen oder Furunkel.
Doch was sind Nasenhaare eigentlich? Zunächst einmal sind sie sehr nützlich, denn sie filtern Dreck aus der Atemluft. Daher werden sie recht lang. Ein Zentimeter und mehr sind keine Seltenheit. Bei dieser Arbeit unterstützt werden die Nasenhaare von winzig kleinen Flimmerhärchen, sowie ein Sekret, das wie ein Schleim abläuft und Dreck rausspült. Rotznasen eben.

Platz 2: Ohrenhaare

Deutlich sichtbare Ohrenhaare sind ebenfalls ein typisches „Männerleiden“. Je älter Mann wird, desto stärker und drahtiger sprießen die Biester. Ekelfaktor schon ziemlich hoch. Ganz passend daher auch die Bezeichnung „Spinnenbeine“. Um Ohrenhaare zu entfernen, helfen nur rabiate Methoden. So kennt der orientalische Barbier die Methode des Abflammens. Ganz richtig: Mit Feuer wird den hässlichen Dingern zu Leibe gerückt. Die Pinzette ist nur bedingt geeignet, wenn Du Ohrenhaare entfernen willst. Wie bei Nasenhaaren, können auch hier beim Auszupfen Komplikationen auftreten. Am besten geeignet ist eine abgerundete kleine Schere, oder ein spezieller Trimmer. Dumm nur, dass man nicht überall hin sehen kann, wenn man es selber machen will.
Bei Frauen ist das Haarwachstum im Ohr übrigens weniger stark ausgeprägt. Ohrenhaare haben wir also alle. Vielleicht ein Relikt aus der Steinzeit, wo wir alle noch auf dem Höhlenboden nächtigten, und man sich nicht wirklich vorstellen mag, was da nächtens so ins Ohr rein kriechen wollte. Dagegen boten die Ohrenhaare Schutz. Genauer: Die Haare, welche aus dem Gehörgang herauswachsen. Denn es gibt auch Haare auf der Ohrmuschel. Die sind aber meist flaumiger, und optisch nicht gar so auffällig.
Zum Glück schlafen wir heutzutage aber in temperierten Zimmern auf weichen Federbetten. Und deshalb wollen wir auch keine Spinnenbeine mehr aus dem Gehörgang wachsen sehen.

And the winner is – TÄTÄÄ: Das Warzenhaar!

Das sieht schon sehr skurril aus. Eine Warze oder ein Leberfleck, und mittendrin genau ein Haar. Sogar ein ganz besonders prächtiges Exemplar. Schön borstig-drahtig, und natürlich richtig dunkel, damit man es auch nicht übersieht. Wobei wir streng genommen unterscheiden müssen zwischen Warze, Blutschwann oder Leberfleck. Denn umgangssprachlich wird das gern gleichgesetzt. Eine Warze ist eine Verhornung der Haut; ein Leberfleck aber eine Ansammlung von Zellen, die Melanin bilden. Die meisten sind harmlos; allerdings kann nur der Hautarzt erkennen, ob sie auch bösartig sind. Ein Blutschwamm dagegen ist eine Anhäufung kleinster Äderchen, ebenfalls meist harmlos.
Aber egal wie das Ding nun heißt: Wenn ein Haar darin – oder besser: heraus – wächst, dann findet das keiner schön. Besonders blöd: Du solltest Haare, die aus einem Leberfleck wachsen, nicht rauszupfen. Bestenfalls abschneiden. Auch IPL ist an der Stelle nicht zu empfehlen. Deshalb klar Platz 1 in unserem Ranking der hässlichsten „Haar-Stellen“!

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