Damenbart entfernen – so geht´s!

Preisfrage: Was haben die Malerin Frida Kahlo und Conchita Wurst gemeinsam? Richtig, ihren Damenbart. Er ist ihr Markenzeichen und macht sie zu etwas ganz Besonderem unter den schönen Frauen. Doch leider ist das nicht die Regel. Die meisten Frauen leiden darunter. Erfahre alles darüber, wie Du einen Damenbart entfernen kannst: Die gängigsten Methoden, ihre Vorteile, ihre Nachteile!

Doch zuerst eine Feststellung: Wer Selbstbewusstsein und Stärke ausstrahlt, wirkt anziehend. Das gilt auch, wenn sie (oder er) nicht das klassische Schönheitsideal verkörpert. Schön ist also, wer in Harmonie mit sich selbst lebt. Dazu gehört, nicht mit seinem Aussehen zu hadern.
Dass auf der Oberlippe einige Härchen sprießen, ist normal. Bei Frauen mit südländischem Teint sind die Haare etwas dunkler pigmentiert und deshalb sind diese Härchen als mehr oder weniger sichtbarer Flaum zu sehen.
Wenn dich das nicht stört und du selbstbewusst zu deinem Markenzeichen stehst, finden wir das toll. Wenn Du dich jedoch unwohl fühlst, oder womöglich dafür schämst, dann ist das aber auch kein Grund zur Sorge. Es gibt es mehrere Möglichkeiten, dem Oberlippenflaum den Garaus zu machen.

Rasieren

Rasieren geht schnell und ist, wenn du dich nicht allzu ungeschickt anstellst, schmerzfrei. Einfach ein paar zusätzliche Handgriffe bei der Morgentoilette: Oberlippe einschäumen, Rasierer ansetzen, mit After Shave behandeln – fertig. Der Nachteil bei dieser Methode ist, dass die Härchen radikal abgeschnitten werden. In der Folge entsteht eine deutlich sicht- und fühlbare Spitze. Wenn deine Haare sehr schnell wachsen, kann es passieren, dass du sogar zweimal am Tag rasieren musst, was auf Dauer eine große Belastung der Haut wäre.

Damenbart entfernen mit Zuckerpaste

In arabischen Ländern entfernen Frauen unliebsame Härchen mit Zuckerpaste. Die kannst du kaufen oder ganz einfach selbst herstellen. 8 Teile Zucker, 1 Teil Wasser und 1 Teil Zitrone in einen Topf geben, aufkochen lassen, bis eine klebrige, goldbraune Masse entstanden ist. Diese lässt du auf eine angenehme Temperatur herunterkühlen und streichst sie mit einem Spatel entgegen der Wuchsrichtung auf die Oberlippe. Drücke dann einen Streifen Küchenpapier auf und zieh ihn mit einem Ruck in Wuchsrichtung ab. Fertig! Der Nachteil dabei: Es ziept ziemlich.

Wachsen

Wachsen funktioniert im Prinzip ähnlich wie die Zuckerpaste-Methode. Du kannst wählen zwischen Kalt- und Warmwachs. Mit Kaltwachs zu arbeiten geht schnell und ist unkompliziert: Einfach den Wachsstreifen fest auf die zuvor sorgfältig gereinigte und entfettete Haut andrücken und dann mit Schmackes entgegen der Wuchsrichtung abziehen. Warmwachs funktioniert genauso, jedoch musst du das Wachs erst in einem kleinen Behälter erwärmen, was lästig ist. Außerdem musst du gut aufpassen, dass die Wachsmasse die richtige Temperatur hat. Wenn sie zu heiß ist, gibt es Verbrennungen, wenn sie zu kalt ist, funktioniert das Wachsen nicht. Dann mit einem Spatel auftragen und wiederum: Ratsch! Warmwachs gilt als effektiver im Vergleich zum Kaltwachs. Wenn du sehr empfindliche Haut hast, kann es nach der Behandlung zu Schwellungen und Rötungen kommen.

Bleaching

Beim Bleaching bleiben die Haare stehen. Sie werden stattdessen gebleicht, so dass sie nicht mehr so ins Auge fallen. Du kannst die Behandlung bei der Kosmetikerin oder auch bei Dir zuhause vornehmen. Bei der Prozedur wird eine Bleichcreme, die auf der Basis von Wasserstoffperoxid funktioniert, aufgetragen. Die Einwirkungszeit sollte auf keinen Fall überschritten werden. Sonst kann es zu Hautreizungen oder sogar Verätzungen kommen. Der Vorteil: Diese Methode der Damenbart Entfernung ist absolut schmerzfrei.

Enthaarungscreme

Schmerzfrei ist auch die Anwendung einer Enthaarungscreme. Du solltest dabei aber unbedingt darauf achten, dass die Creme auch für das Gesicht geeignet ist. Sonst kann es zu Brennen oder anderen unliebsamen Reaktionen kommen. Du trägst die Creme mit Gummihandschuhen auf und lässt sie je nach Herstellerangaben einwirken. Wenn du die Creme dann abwischst, lösen sich die Haare mit ab. Der Vorteil: Enthaarungscremes bekommst du relativ günstig in der Drogerie. Nachteil: Wenn Du auf diese Art einen Damenbart entfernen willst, dann wird die Haut stark in Mitleidenschaft gezogen. Deshalb ist jede Behandlung eine große Belastung. Also für Menschen mit empfindlicher Haut nur bedingt zu empfehlen.

Threading

In Indien oder der Türkei wird ein Bindfaden zum Damenbart entfernen benutzt (englisch: Thread = Faden). Es wird ein Faden zwischen beiden Händen gespannt und durch Bewegen der Hände ein- und aufgezwirbelt. Alles, was dem Bindfaden in die Quere kommt, wird in der Folge ausgerissen. Diese Methode ist toll, weil du damit schnell und exakt die Härchen erfassen kannst. Allerdings erfordert es relativ viel Übung und Fingerfertigkeit, weshalb das besser eine Kosmetikerin macht. Der Vorteil ist, dass die Härchen komplett entfernt werden und es drei bis vier Wochen dauert, bis sie nachgewachsen sind. Der Nachteil: Es ist ziemlich schmerzhaft. Außerdem kann es auch hier zu Schwellungen und Rötungen kommen.

Zupfen mit der Pinzette

Die einfachste Methode ist das Auszupfen der einzelnen Härchen mit einer Pinzette. Das funktioniert ziemlich gut, wenn es nur einzelne, dickere Haare sind. Einem ganzen Flaum damit zuleibe zu rücken, ist aber zeitaufwändig und obendrein selten von Erfolg gekrönt. Wenn der Haarflaum sehr fein ist, greift die Pinzette nämlich nicht gut. Allerdings ist diese Methode sehr kostengünstig: Eine gute Pinzette bekommst du im Handel schon für etwa 5 Euro; und du kannst sie obendrein mehrfach nutzen.

Gesichtsepilierer

Es gibt Epiliergeräte, die speziell für das Gesicht geeignet sind. Epilierer reißen die Härchen samt Wurzel aus. Dies kann anfangs durchaus etwas unangenehm sein. Dafür hält das Ergebnis länger als etwa beim Rasieren. Tipp: Gesichtsepilierer gibt es auch für zu Hause. Falls Du Dir so ein Gerät kaufen willst, dann gibt unser Gesichtsepilierer Test gute Ratschläge für den Kauf!

Lasern

Wenn du per Laser Deinen Damenbart entfernen lassen möchtest, dann musst Du tief in die Tasche greifen. Eine Sitzung kostet zwischen 50 und 80 Euro; und in der Regel musst du 5 bis 8 Sitzungen hinter dich bringen, damit sich ein Erfolg einstellt. So kann eine komplette Behandlung schon ziemlich teuer werden. Allerdings versprechen die Praxen auch dauerhaften Erfolg. Mit dem Laser wird Licht mit hoher Energiedichte gezielt auf die einzelnen Haare gerichtet, wodurch die Haarwurzeln geschädigt werden, so dass keine weiteren Haare mehr wachsen sollen. Die Meisten sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Es gibt aber auch Meinungen, die von Härchen berichten, die bereits nach wenigen Monaten wieder zu sprießen begonnen haben.

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