Die richtige Bartpflege

Er ist derzeit absolut angesagt: Der Bart. Kaum ein modebewusster Fußballer, Promi oder Großstadt-Hipster, der derzeit keinen Bart trägt. Damit die schmückende Zierde auch stilvoll in Szene gesetzt werden kann, ist gute Pflege nötig. Hier erfährst Du alles über die richtige Bartpflege.

Bärte sind in den letzten Jahren zu echten Mode-Dauerbrennern geworden – egal in welchem Stil und in welcher Länge. Immer mehr Männer entscheiden sich dafür, die Haare im Gesicht sprießen zu lassen. Bevor wir Dir die besten Pflegetipps für den perfekten Bart verraten, hier nochmal vorab die wichtigsten Barttypen kurz vorgestellt.

Vollbart

Der Vollbart erfreut sich aktuell großen Beliebtheit. Vorteil: Die tägliche Rasur entfällt. Gelegentliches Stutzen ist aber schon nötig. Wichtig ist die Pflege, da man es dem Vollbart sofort ansieht, wenn er nicht gepflegt ist.

Schnurrbart

Früher als „Porno-Balken“ verpönt, ist auch der Schnurrbart heutzutage wieder „in“. Wirkt besonders elegant und attraktiv. Besonders wichtig beim Oberlippenbart ist, ihn regelmäßig mit einer Schere zu kürzen. Dabei entfernst Du lediglich die überstehenden Haare über der Oberlippe.

Menjou-Bärtchen

Sehr schmale Sonderform des Schnurrbartes. Hat etwas Dandyhaftes.

3-Tage-Bart

Der Klassiker für den „maskulinen Touch“. Vorteil: Einfach ein paar Tage nicht rasieren, und er braucht relativ wenig Pflege. Hat der 3-Tage-Bart die gewünschte Länge erreicht, musst Du ihn nachstutzen, damit das Erscheinungsbild erhalten bleibt. Der 3-Tage-Bart hält dir zudem zahlreiche Bartstyles offen. Kann besonders kurz gestutzt oder länger getragen werden.
Das Nachstutzen geht gut mit einem Elektrorasierer. Unser Test gibt dir einen Überblick über die empfehlenswertesten Geräte: >> Zum Test Elektrorasierer

Anchor

Beim sogenannten Anchor-Bart handelt es sich um einen Bart, der quasi aus zwei Teilen besteht: Oben ein Schnurrbart, und am unteren Teil des Kinns eine Art Strich, der hoch bis zu den Lippen verläuft. Am besten mit einem Nassrasierer oder einem Bart-Trimmer für zwischendurch stylen.

Die richtige Bartpflege

Ein Bart braucht mehr Pflege als ein rasiertes Gesicht – ganz egal, bei welcher Bartlänge. Neben dem Stutzen und in Form bringen muss also jeder Bart gepflegt werden. Bei kurzen 3-Tagesbärten reicht noch die tägliche Dusche: Barthaare einfach mit warmen Wasser befeuchten, dann mit einer PH-neutralen Bart-Seife einschäumen und zum Schluss ausspülen.
Doch je länger die Barthaare sind, desto mehr Pflege ist nötig. Bei längeren Haaren sammeln sich im Laufe des Tages Schweiß und Essensreste an, was nicht nur unattraktiv aussieht, sondern auch zu Irritationen der Haut führen kann.

Bartshampoo und Co. für den perfekt gepflegten Männer Bart

Empfehlenswert für Bartträger sind Bart-Shampoos, die für die speziell für die Bart-Reinigung entwickelt wurden. Die Kombination aus ätherischen Ölen sorgt dafür, dass der Bart besonders sanft gereinigt wird und kratzende Barthaare geschmeidig werden. Bart-Conditioner versorgen sowohl die Barthaare, als auch die Haut nach der Reinigung mit der nötigen Feuchtigkeit. Einfach etwas Conditioner in den noch feuchten Bart einmassieren – fertig.
Tipp: Den Bart nicht föhnen, denn die heiße Luft kann Hautirritationen verursachen und das Barthaar austrocknen. Besser ist es, den Bart mit einem trockenen Handtuch abzutupfen. Ebenso wie das Kopfhaar, sollte bei längeren Bärten das Haar täglich durchgekämmt werden. Dadurch erkennst Du nicht nur, ob die Barthaare gleichmäßig gewachsen sind oder eventuell gestutzt werden müssen, sondern es werden auch Löcher im Bart vermieden, da die Barthaare durch das Kämmen in derselben Richtung liegen. Tipp: Richtig stilvoll bringst Du deinen Bart mit einem klassischen Bartkamm in Form.

Glänzendes Barthaar?

Um den Barthaaren eine Extraportion Glanz zu verleihen, empfiehlt sich – insbesondere bei der Vollbart Pflege – eine Bartbürste. Diese gibt es in diversen Ausführungen, etwa mit Wildschweinborsten. Tipp: Tonics und Bartöle entspannen und bändigen besonders störrisches Barthaar, pflegen gleichzeitig die Haut, die sich unter dem Bart befindet und sorgen für einen angenehm dezenten Duft.

Den Bart selber pflegen oder in den Barbershop gehen?

Natürlich kann jeder seinen Bart selber pflegen und in Form zu bringen. Dazu ist es wichtig, die richtigen Tools am Start zu haben und natürlich etwas Geduld.
Du kannst aber die Pflege des Bartes auch professionellen Barber überlassen. Hier genießt Du als Bartträger nicht nur ein angenehmes Wellness-Ambiente, sondern bekommst auch wertvolle Tipps vom Fachmann. Je nach Pflegebedürfnis und Bartwuchs wird empfohlen, etwa alle vier Wochen einen Barber aufzusuchen und den Bart mit Profigeräten wieder richtig in Form bringen zu lassen. Neben der Bartpflege bieten Barbershops zudem auch Kopfmassagen sowie Vor- und Nachbehandlungen mit Pflegeprodukten.
Bei außergewöhnlichen oder kompliziertere Bartfrisuren ist der Gang zum professionellen Barber fast unumgänglich.
Tipp: Lass Dir zu Beginn die Konturen von einem Barber setzen! Dies braucht er nur einmal zu tun, danach kannst Du entlang dieser Konturen selber nachschneiden.

Die wichtigsten Bartpflege-Tools

Richtige Utensilien sind wichtig. Auch wenn es banal klingt: An erster Stelle steht ein ordentlicher Spiegel und eine gute Lichtquelle. Darüberhinaus können – ja nach Bart – sinnvoll sein: Pre-Shave Produkt, Peeling für ab und zu, Gel, Creme, Seife, Schaum, Öl zum Rasieren sowie ein guter Rasierpinsel, Rasiermesser, Schleifstein, Ersatzklingen, eine Edelstahlschere (gibt es beim Barber), Systemrasierer, Trimmer, elektrischer Rasierer und Beard-Kit, ein gutes After Shave (feuchtigkeitsspendend), Bartshampoo, Lotion, Bartkamm, Bartbürste und Bartwachs.
Tipp: Spezielle Bartschablonen! Ansonsten kann einfach mit dem Messer oder dem Rasierhobel entlang der Konturen gearbeitet werden. Der Rasierhobel eignet sich aber nicht für längere Barthaare.

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